Artikel in der Kategorie ‘Tipps’

Qualität in kleinen Projekten sicherstellen

Neulich kam ich mit dem Betreiber einer kleinen NGO-Website ins Gespräch über die Qualitätssicherung von Websites. Er wollte wissen, wie er mit einem kleinen Budget etwas systematischer sicherstellt, dass sich keine Fehler auf seiner Website einschleichen.
Meine spontane Antwort war dann, dass das Bewusstsein fürs Testen schon der erste Schritt zur Vermeidung von sehr vielen banalen Problemen sein kann. Tatsächlich gab es auch bei ihm schon Probleme, die bei einem einfachen Blick auf die Website aufgefallen wären.

Damit es aber gar nicht erst passieren kann, dass Fehler auf dem Produktivsystem sichtbar werden, ist im professionellen Umfeld die Verwendung von getrennten Test- und Produktivsystemen Standard.

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Testkonzept als Grundlage für die Testplanung

Mit einem Testkonzept kann man einen ersten einfachen Schritt hin zu einer strukturierten Testphase machen. Die Testfallspezifikation kann im zweiten Schritt darauf aufbauen. In der Testkonzeption geht es aber vor allem darum, den Überblick über die Testphase nicht zu verlieren. Man kann frühzeitig entgegenwirken, dass Besonderheiten und kritische Funktionen des Systems oder wichtige Tätigkeiten beim Testen nicht übersehen werden.
Optimal ist, wenn das Dokument schon vor der Testphase erstellt wird; sobald die Anforderungsdefinition abgeschlossen ist, kann mit der Testplanung begonnen werden. Dann stehen die Erkenntnisse noch während der Entwicklungsphase zur Verfügung und der Projektleiter kann vielleicht schon in der Programmierung gezielt Problemen vorbeugen, z. B. durch intensivere (Unit-)Tests in der Entwicklung.

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Qualitätssicherung: Argumente dafür und Voraussetzungen

Die wahrscheinlich wichtigste Voraussetzung für die Einführung von QS-Standards in einem Unternehmen: Das Bewusstsein, dass Qualitätssicherung und Testen notwendig oder zumindest ziemlich sinnvoll sind! Wer sich da noch nicht so sicher ist, kann sich ja noch einmal meine Argumente anschauen:

  • Wer nicht oder nur sporadisch testet, findet Fehler nur zufällig und meist zu spät.
  • Spät gefundene Fehler gefährden den Go-Live-Termin – Fehlerbehebung kostet Zeit.
  • Redakteure finden Fehler erst beim Einpflegen kurz vor Go-Live, oder sogar erst im Live-Betrieb.
  • Noch ärgerlicher ist, wenn der Kunde die Fehler selbst findet.
  • Der Aufwand erhöht sich: für den Redakteur, für den PM, der das dem Kunden beibringen muss, und es gibt nachträgliche Entwicklungsaufwände fürs Bugfixing.

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