Artikel mit Schlagwort ‘Vereinheitlichung’

Testfälle ermöglichen strukturiertes Testen

Strukturiertes Testen bedeutet vor allem, dass man die an das System gestellten Anforderungen gezielt abprüft, statt „mal kurz durch zu klicken“. Man nimmt also Konzept oder Anforderungsspezifikation als Basis und beschreibt in sich abgeschlossene Benutzerfunktionen, die das zu testende System bereitstellen muss. Diese Beschreibung enthält auch das erwartete Ergebnis und ermöglicht dem Tester, zu beurteilen ob der Test erfolgreich ist oder fehlschlägt.

Testfälle kann man mithilfe von Testmanagement-Tools verwalten, oder man erstellt sie einfach in einer Tabelle. Tools unterstützen die Verwaltung der Testfälle und bieten meist Funktionen zur Ausführung und Dokumentation der Testfälle. Für den Einsteig – und um das Prinzip zu erläutern – verzichte ich erst mal auf ein konkretes Tool und begnüge mich mit einer Testfallbeschreibung in Tabellenform.

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Qualitätssicherung: Argumente dafür und Voraussetzungen

Die wahrscheinlich wichtigste Voraussetzung für die Einführung von QS-Standards in einem Unternehmen: Das Bewusstsein, dass Qualitätssicherung und Testen notwendig oder zumindest ziemlich sinnvoll sind! Wer sich da noch nicht so sicher ist, kann sich ja noch einmal meine Argumente anschauen:

  • Wer nicht oder nur sporadisch testet, findet Fehler nur zufällig und meist zu spät.
  • Spät gefundene Fehler gefährden den Go-Live-Termin – Fehlerbehebung kostet Zeit.
  • Redakteure finden Fehler erst beim Einpflegen kurz vor Go-Live, oder sogar erst im Live-Betrieb.
  • Noch ärgerlicher ist, wenn der Kunde die Fehler selbst findet.
  • Der Aufwand erhöht sich: für den Redakteur, für den PM, der das dem Kunden beibringen muss, und es gibt nachträgliche Entwicklungsaufwände fürs Bugfixing.

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